Musterdruck & Naturfasern

Jeans! (ein bisschen Nähinspiration)

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  • Jeans! (ein bisschen Nähinspiration)

    Jeans! (ein bisschen Nähinspiration)

    (Anmerkung der Autorin: Das in diesem Beitrag erwähnte Schnittmuster und der Stoff wurden zum regulären Verkaufspreis erworben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Stoff von Selvage und würde mich freuen, in Zukunft eine Art Partnerschaft aufzubauen, doch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags (16. September 2026) besteht noch keine solche Zusammenarbeit. SELU unterhält derzeit eine Partnerschaft mit smartPATTERN und bietet einen Rabattcode für den Druck von Schnittmustern von smartPATTERN an. Ich gebe zu, dass diese Partnerschaft mir den nötigen Anstoß gegeben hat, mein erstes Paar Jeans zu nähen, aber ich gehe davon aus, dass sie meine Meinung zu den Schnittmustern nicht beeinflusst hat.)

    (Anmerkung des Autors Nr. 2: Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Ich gebe etwas verlegen zu, dass ich diesen Beitrag wie üblich zunächst auf Englisch verfasst und dann mithilfe einer automatischen Übersetzungssoftware ins Deutsche übertragen habe. Ich habe versucht, alle Stellen zu korrigieren, die zu stark von meinem Originaltext abweichen, bitte entschuldigen Sie jedoch eventuelle sprachliche Ungereimtheiten.)


    Jeans gehören wahrscheinlich zu den kulturell komplexesten Kleidungsstücken in unserem Kleiderschrank. Abgesehen von Fragen wie „Passen sie eigentlich?“ und „Sind sie bequem?“ signalisieren sie mehr als jedes andere Kleidungsstück kulturelle Zugehörigkeit (oder auch nicht) und kulturelle Relevanz (oder auch nicht). Man kann sich dafür entscheiden, im Trend zu liegen, stur seinem eigenen Stil zu folgen oder irgendwie völlig daneben zu liegen und einfach Jeans zu haben, bei denen man nicht genau sagen kann, was daran nicht ganz stimmt. Und das alles, bevor man überhaupt über den Stoff nachdenkt. Wie wir alle wissen, hat Denim seine eigene leidenschaftliche Kultur, in der viel Wert auf Gewichte, Herkunft und Farbstoffe gelegt wird. Ich fand (und finde immer noch) das alles ein bisschen überwältigend und habe mich daher entschlossen, das ganze Thema komplett zu meiden und mich auf das Nähen von Hosen zu beschränken.

    Doch dann habe ich die KEJA-Hose genäht, die smartPATTERN für die Ausgabe Nr. 18 des TAUKO-Magazins entworfen hat, und hatte das Glück, die Designer hinter smartPATTERN bei einer TAUKO-Veranstaltung kennenzulernen. 

    Das Schnittmuster

    Man kann smartPATTERN-Schnittmuster wie jedes normale Schnittmuster kaufen – als fertiges Schnittmuster, das in verschiedene Größen abgestuft ist –, oder man kann den hervorragenden Video-Tutorials folgen, um verschiedene Körpermaße zu ermitteln, und erhält dann ein Schnittmuster, das genau auf die von einem angegebenen Maße abgestuft ist. (Außerdem kann man dann aus einer Vielzahl von Taschentypen und Beinlängen wählen und – im Falle des Schnittmusters für Barrel-Jeans – genau festlegen, wie stark die Barrel-Form sein soll und wie die Biegung erzielt wird.) Als jemand, der immer zwischen Hüft- und Taillengrößen abstufen muss (und die Hosenbeine etwas kürzen muss), fand ich die Funktion für maßgeschneiderte Schnittmuster faszinierend.

    Anstelle der üblichen schriftlichen Anleitungen bestehen die Anleitungen für smartPATTERN-Muster aus einer Reihe von Video-Tutorials. Das fand ich anfangs etwas verwirrend, aber da ich oft nach Video-Tutorials suche, um mir unbekannte Schritte anzueignen, habe ich mich schnell daran gewöhnt.

    Der Stoff

    Als Stoff habe ich mich für einen 10,7 oz Selvage-Denim (100 % Baumwolle) entschieden, den ich bei dem vielversprechend benannten Berliner Laden „Selvage“ bestellt habe, der japanischen Denim importiert. Ich bin kein Denim-Snob, aber wenn ich mir schon die Mühe mache, etwas zu nähen, dann verwende ich auch Stoffe, die mich interessieren. „Japanischer Selvage-Denim“ hat dieses trendige Etwas, bei dem ich normalerweise ein bisschen die Augen verdrehe, aber als ich Beschreibungen las, wie sich die Webart tatsächlich von Denim unterscheidet, der auf modernen Maschinen hergestellt wird, beschloss ich, über den Trendcharakter hinwegzusehen und es auszuprobieren. Und ich bin froh, dass ich das getan habe.

    Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

    Der Ergebnis

    Wie immer sind es die kleinen Details, die das Nähen für sich selbst so wunderbar machen.

    Knöpfe aus echtem Horn
    Um die Knöpfe besser zu befestigen, verwende ich lieber Unterknöpfe, anstatt die Belastung auf den Stoff wirken zu lassen. Hier verwende ich auf der Rückseite Perlmuttknöpfe (aus meiner persönlichen Sammlung) und auf der Vorderseite Hornknöpfe (erhältlich bei SELU).



    Ich habe mit Denim mit Webkante genäht, aber aufgrund der Form des Hosenbeins konnte ich die Webkante an den Bündchen nicht beibehalten. Also habe ich die Webkante für die Gürtelschlaufen verwendet und konnte sie am Bund ein wenig zur Geltung bringen.



    Ich habe „Scanfil Organic Cotten“-Garn der Stärke 50/2 verwendet, um die Stoffkanten im Zickzackstich zu versäubern.
    Und anstatt Kupfernieten zu verwenden, habe ich an den Stellen, die eine Verstärkung benötigten, von Hand Riegelstiche genäht.

    Das Nähen mit diesem Denim auf meiner alten Nähmaschine war ein Traum. Für alle Nähte habe ich Scanfil-Bio-Baumwollgarn in der Stärke 30/2 verwendet. Optisch ist es vielleicht etwas zu dünn für die Absteppnähte an wirklich traditionellen Jeans, aber aus funktionaler Sicht funktioniert es hervorragend. Als Oberfaden habe ich die Farbe Nr. 4804 verwendet, und zunächst aus purer Faulheit (weil er bereits auf meiner Spule war) habe ich die Farbe Nr. 4829 als Unterfaden genommen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Verwendung von zwei Farben wirklich zu einem anderen optischen Effekt geführt hat, aber ich habe das Gefühl, dass es so war, und werde es wahrscheinlich beim nächsten Mal, wenn ich mit diesem Denim nähe, wieder so machen – was hoffentlich bald sein wird, denn ich bin total begeistert davon.

  • Jeans! (a bit of sewing inspiration)

    Jeans! (a bit of sewing inspiration)

    (Author’s note, the sewing pattern and fabric mentioned in this post were purchased at retail price.  I am very pleased with the fabric from Selvage and would love to figure out some sort of partnership in the future, but as of this writing (16.September. 2026) there is no such relationship.  SELU does currently have a partnership with smartPATTERN, and offers a rebate code for the printing of sewing patterns from smartPATTERN.  I will admit that this partnership gave me the push I needed to try sewing my first pair of jeans, but I like to think that it has not influenced my feelings for their patterns.)  

    Jeans are probably one of the most culturally complicated pieces of clothing in our wardrobes.  Aside from questions like “do they actually fit” and “are they comfortable” they signal cultural belonging (or not) and cultural relevance (or not) more than another other piece of clothing.  One can choose to be on-trend, or stubbornly on your own trend, or somehow miss the mark entirely and just have jeans that are can’t-put-your-finger-on-it not quite right.  And that is all before even thinking about fabric.  As we all know denim has its own passionate culture, with fine attention paid to weights and source and dyes.   I found (and still find) it all a bit overwhelming, and so decided to avoid the whole topic entirely and stick to sewing trousers.  

    But then I sewed the KEJA trousers designed by smartPATTERN for TAUKO Magazine issue no 18, and had the good fortune to meet the designers behind smartPattern at a TAUKO event. 

    The pattern

    One can buy smartPATTERN designs as one buys any normal sewing pattern, with a set design graded into a range of sizes, or one can follow their excellent video tutorials to measure various parts of your own body, and receive that design graded exactly to the measurements you provide.  (You also then get to choose from a variety of pocket types, leg lengths, and in the case of their pattern for Barrel Jeans, exactly how much barreling and how the bend is achieved).  As someone who always has to grade between hip and waist sizes (and needs to shorten the leg a bit) I found the custom pattern feature fascinating.  

    Instead of traditional written instructions, the instruction for smartPATTERN patterns are actually a series of video tutorials.  I found this to be a little confusing at first, but as someone who often searches for video tutorials to help learn unfamiliar steps, I quickly got used to it. 

    The fabric

    For the fabric I chose to order a 10.7 oz selvage denim (100% cotton) from the promisingly named Selvage, a shop in Berlin that imports Japanese denim.   I am not a classic denim aficionado, but if I am going to go through the trouble of sewing something, I am going to use fabrics that interest me in some way.  “Japanese Selvage Denim” has the kind of trendy cachet that generally makes me roll my eyes a bit, but after reading descriptions of how the weave actually does vary from denim produced on modern machines, I decided to look past the trendiness and give it a try.  And I am glad that I did. 

    I am very pleased with the results. 

    The Results

    As always, it is the little details that make sewing for yourself so wonderful. 


    Real Horn Buttons
    To provide a more solid anchor from buttons, I prefer to use backing buttons rather than letting the fabric take the strain.  Here I am using mother of pearl buttons on the back (personal collection)  and horn buttons on the front (available at SELU).
     I was sewing with selvage denim, but because of the shape of the leg I was unable to keep the selvage at the cuffs.  So I used the selvage for belt loops and got to show it off a bit at the waistband.
       I used Scanfil Organic Cotten thread in 50/2 weight to zigzag the fabric edges.  
    And rather than using copper rivets, I hand sewed bar tacks and the places the need reinforcement.

    Sewing with this denim on my old sewing machine was a dream. I used Scanfil Organic Cotton Thread in 30/2 weight for all seams. Visually it might be a little on light side for top-stitching truly traditional jeans, but from a functional perspective it is doing great. I used color #4804 for my top thread, and at first out of pure laziness (because it was already on my bobbin) I used color #4829 for the bottom thread. I am not sure if using two colors really led to a different visual effect, but I feel like it did, and will probably do the same thing the next time I sew with this denim, which will hopefully be soon, because I am hooked.